Was ist eine Aufstellung?

Ein Problem ist ein System aus verschiedenen Elementen. In einer Aufstellung geben die Klienten ihrem Klärungsanliegen eine – oft dreidimensionale – Gestalt, stellen es dar. Damit wird die Struktur des Problems offen gelegt und sichtbar gemacht.
Nun können die einzelnen Komponenten dieses Geflechts mit ihren bisher verborgenen Wechselwirkungen und Dynamiken betrachtet, erfahren und auch verändert werden.

Die Ursprünge der Aufstellung gehen auf Virginia Satir zurück. Sie richtete in den 1950er Jahren in ihrer psychologisch-sozialen Arbeit den Blick auf ganze Familiensysteme statt nur auf Einzelpersonen. Um die Dynamik innerhalb eines Systems aufzudecken, entwickelte sie die Darstellung einer Situation, ähnlich einer Skulptur (Skulpturaufstellung).

Dieses Prinzip und das damit verbundene systemische Bewusstsein hatte grossen Einfluss auf verschiedene Therapieformen und wurde unterschiedlich weiterentwickelt.
Bekannt ist vor allem das Familienstellen (Familienaufstellung), welches in der Regel in einer Gruppenarbeit geschieht. Auch hier sind die Unterschiede gross, mit zum Teil stark manipulativen Einflüssen der jeweiligen Leitperson.

In meiner Beratung biete ich klientzentrierte Aufstellungsformen der Einzelberatung an.

Nicole Petter – Dipl. Psychologische Beraterin FSB, Zürich